Humanistisches Selbstverständnis

Huma­nis­mus bekräf­tigt den Wert, die Würde und die Auto­no­mie des Indi­vi­du­ums und das Recht jedes Men­schen auf größt­mög­li­che Frei­heit, die mit den Rech­ten ande­rer kom­pa­ti­bel ist. Huma­nistinnen haben eine Für­sor­ge­pflicht gegen­über der gesam­ten Mensch­heit, ein­schließ­lich den zukünf­ti­gen Genera­tio­nen. Huma­nistinnen glau­ben, dass Moral der mensch­li­chen Natur inne­wohnt und auf dem Ver­ständ­nis und der Sorge für andere basiert, ohne externe Sank­tio­nen zu benö­ti­gen.

Aus­zug der Ams­ter­dam-Dekla­ra­tion der Inter­na­tio­na­len Huma­nis­ti­schen und Ethi­schen Union, 2002

Mitten in der Gesellschaft: Der Humanistische Verband Deutschlands (HVD)

  • Über ein Drit­tel der deut­schen Bevöl­ke­rung ist kon­fes­si­ons­frei.
  • 31 Pro­zent spre­chen sich für eine huma­nis­ti­sche Inter­es­sen­ver­tre­tung aus.
  • Der HVD ist eine recht­lich aner­kannte Welt­an­schau­ungs­ge­mein­schaft.
  • Der HVD ver­tritt Inter­es­sen von Humanist*innen.
  • Der HVD setzt sich für Men­schen­rechte, Huma­ni­tät und Soli­da­ri­tät ein.

Füreinander da sein: Praktischer Humanismus

  • Huma­nis­mus erweist sich in der Pra­xis.
  • Der HVD pflegt eine welt­li­che Fest- und Fei­er­kul­tur.
  • Der HVD ist Trä­ger viel­fäl­ti­ger Ange­bote im Sozial-, Bil­dungs- und Kul­tur­be­reich, die allen Men­schen offen ste­hen.
  • Für uns Humanist*innen ist Gemein­schaft wich­tig. Das Leben macht zusam­men oft­mals mehr Freude. Wir tei­len daher die wich­ti­gen Ereig­nisse

Eintreten für eine Gesellschaft der Vielfalt: Kritik und Toleranz

  • Der Huma­nis­ti­sche Ver­band Deutsch­lands über­nimmt gesell­schaft­li­che Ver­ant­wor­tung.
  • Huma­nis­mus bedeu­tet Tole­ranz, Mei­nungs­streit und Koope­ra­tion.
  • Bei Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen und men­schen­ver­ach­ten­den Stand­punk­ten stößt huma­nis­ti­sche Tole­ranz an Gren­zen.

Dem Leben einen Sinn geben: Humanistische Überzeugungen

  • Huma­nis­mus setzt sich für Men­schen­rechte ein.
  • Men­schen kön­nen ein gutes Leben füh­ren und sich gegen­sei­tig unter­stüt­zen.
  • Ein Sinn des Lebens kann nur von Men­schen selbst bestimmt wer­den.

Wissenschaft und Bildung

  • Huma­nis­mus ori­en­tiert sich am jewei­li­gen Wis­sens­stand sei­ner Zeit.
  • Wis­sen­schaf­ten ermög­li­chen mensch­li­chen Fort­schritt, schaf­fen aber auch neue Pro­bleme.
  • Wis­sen­schaf­ten tra­gen zu ver­läss­li­cher Erkennt­nis bei, beant­wor­ten aber nicht alle unsere Fra­gen.
  • Huma­nis­ti­sche Bil­dung setzt auf kri­ti­sche Ver­nunft und soziale wie emo­tio­nale Kom­pe­tenz.

Humanistische Sensibilität

  • Huma­nis­mus bedeu­tet Sen­si­bi­li­tät für das eigene und das Wohl­erge­hen Ande­rer, für das sinn­li­che Erle­ben der Welt und für exis­ten­zi­elle Sinn­fra­gen.

Autonomie und Verantwortung

  • Das Bestehen auf per­sön­li­cher Urteils­kraft gegen­über welt­an­schau­li­chen, wis­sen­schaft­li­chen oder reli­giö­sen Wahr­heits­an­sprü­chen ist ein spe­zi­fisch huma­nis­ti­scher Eigen­sinn.

Humanisierung und Gleichbehandlung:
Politische Ziele und Forderungen

  • Der HVD setzt sich für die Huma­ni­sie­rung der Gesell­schaft ein.
  • Der HVD for­dert die Gleich­be­hand­lung von Reli­gi­ons- und Welt­an­schau­ungs­ge­mein­schaf­ten.
  • Gleich­be­hand­lung bedeu­tet sowohl Abbau von Pri­vi­le­gien der Kir­chen als auch Auf­bau glei­cher För­de­rung durch den Staat.

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